Das erste Lied Ekstatstribut: Unterschied zwischen den Versionen
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Sie durchschritt das Tor und erreichte Herteungen. Das Handwerkerviertel war in den letzten jahren deutlich gewachsen und viele neue Häuser zierten die Straßen rund um die gerade fertig gestellte Stadtmauer. In diesem Stadtteil hatten die Bewohner die für die Stadt typischen Leuchtsteelen noch nicht an jedem Haus gebaut und die bereits vorhandenen leuchteten noch nicht. So dunkelte es doch jetzt schnell und merklich. | Sie durchschritt das Tor und erreichte Herteungen. Das Handwerkerviertel war in den letzten jahren deutlich gewachsen und viele neue Häuser zierten die Straßen rund um die gerade fertig gestellte Stadtmauer. In diesem Stadtteil hatten die Bewohner die für die Stadt typischen Leuchtsteelen noch nicht an jedem Haus gebaut und die bereits vorhandenen leuchteten noch nicht. So dunkelte es doch jetzt schnell und merklich. | ||
| − | Du Schlampe, hörte sie plötzlich eine Stimme und ein großer Mann trat auf die Straße. Andall, Du hier. Welch eine Freude, antwortete sie dem offensichtlich völlig aufgebrachten Hünen. | + | Du Schlampe, hörte sie plötzlich eine Stimme und ein großer Mann trat auf die Straße. |
| + | Andall, Du hier. Welch eine Freude, antwortete sie dem offensichtlich völlig aufgebrachten Hünen. | ||
| + | Kann es sein, dass Du mir noch Geld schuldest, wenn nicht mehr?, brachte der Mann, seinen Groll kaum bändigen könnend hervor. | ||
| + | Ach Andall. lass doch die alten Geschichten ruhen. Komm, wir gehen zur alten Patta und trinken auf unsere alten Zeiten. Dann können wir auch besprechen, wie ich alles wieder gut machen kann. | ||
| + | Versuch doch nicht die alten Tricks, anwortete Andall. Doch in seiner Stimme lag bereits der Anflug eines Einverständnisses . | ||
Aktuelle Version vom 10. Februar 2018, 19:05 Uhr
Inhaltsverzeichnis
PROLOG[Bearbeiten]
02. Rondra 1039
Schwer schlug das große Tor in das Schloss. Nun stand Ganinra im nebeligen Frühabend vor dem Gebäude der alten Zollstation. Das alte Gebäude im überall in der Stadt wiederzufindenden Baustil und dem typischen grünen Stein war einst der Ausgangspunkt für den Stadtbau und beherbergte nun den 2. Stadtkanzler, der für Verteilung der Schauplätze des jährlichen Panoptikum zuständig war. Sie schaute sich um. Trotz der vielen festzustellenden Veränderungen in Qriseh sah es hier im Hafenarl immer noch so aus wie im ersten Jahr des Panoptikums vor nunmehr 10 Jahren. Ein tolles Fest wird das werden. Ihre Vorfreude auf die sichere Einnahmen war jedoch nach dem Treffen mit dem 2.Kanzler deutlich getrübt. Denn zum einen wollte Praiunard vom Ölheim partout nicht mehr so einfach ihre Wünsche erfüllen wir in den letzten beiden Jahren. Zum anderen wurde ihr dadurch bewusst, dass sie ihren dreißigsten Götterlauf nun deutlich hinter sich gelassen hat.
Sie hatte wieder den von allen Schaustellern besten Platz erhalten. Und wieder würde der gute Praiunard erkläen, dass Ganinra den Platz aus Gewohnheit und aufgrund ihrer Tiere erhaten würde. Doch nachdem der feiste Kerl ihre rahjagefälligen Dienste in Anspruch genommen hatte, hatte er ihr erklärt, dass er ihr den Platz nicht mehr geben würde, da seine Frau glaubte, dass er untreu sei. Auf diesen Tag war sie natürlich vorbereitet und so hatte sie mit einem alten von ihm geschriebenen Brief gewedelt, den sie aus sicherheitsgründen seit Jahren mit sich trug und dessen Inhalt sehr eindeutig war. Dies hatte ihr den Platz gesichert. Doch sie war sich bewusst, dass sie in Praiunard nun keinen Freund mehr hatte.
Hier im Hsfenarl begann jetzt erst das Leben. Die beiden Kneipen hatten durchgehend geöffnet und tatsächlich lagen zwei Schiffe an den Anlegeplätzen, die sicher durstige Mannschaften mitbrachten. Ganinra ging Richtung Norden zum alten Tor. Zwei Büttel standen bereits an dem alten Torhaus. Die beiden Gardisten hatten sich, nach ihrer kleidung zu schießen, auf eine regenreiche nacht eingerichtet. Hoffentlich waren die kommenden zwei Wochen mit besserem Wetter gesegnet als die vergangenen. Die Böden waren matschig und schwer und selbst hier in der mit schlechtem Pflaster versehenen Straße lief es sich schwer.
Sie durchschritt das Tor und erreichte Herteungen. Das Handwerkerviertel war in den letzten jahren deutlich gewachsen und viele neue Häuser zierten die Straßen rund um die gerade fertig gestellte Stadtmauer. In diesem Stadtteil hatten die Bewohner die für die Stadt typischen Leuchtsteelen noch nicht an jedem Haus gebaut und die bereits vorhandenen leuchteten noch nicht. So dunkelte es doch jetzt schnell und merklich.
Du Schlampe, hörte sie plötzlich eine Stimme und ein großer Mann trat auf die Straße. Andall, Du hier. Welch eine Freude, antwortete sie dem offensichtlich völlig aufgebrachten Hünen. Kann es sein, dass Du mir noch Geld schuldest, wenn nicht mehr?, brachte der Mann, seinen Groll kaum bändigen könnend hervor. Ach Andall. lass doch die alten Geschichten ruhen. Komm, wir gehen zur alten Patta und trinken auf unsere alten Zeiten. Dann können wir auch besprechen, wie ich alles wieder gut machen kann. Versuch doch nicht die alten Tricks, anwortete Andall. Doch in seiner Stimme lag bereits der Anflug eines Einverständnisses .
Und damit wurde es auf einmal dunkel und leise. Komisch, dachte sie, als sei plötzlich das Leben der Stadt geendet. In diesem Jahr hatte sie sehr früh durch den dunklen Endforst auf den Weg nach Qriseh gemacht. Wollte sie doch, wie im Vorjahr wieder, ihren Platz auf dem "Kleinen" bekommen, der ihr ein deutlich höheres Salär für ihre Darbietungen bringen würden als die anderen Plätze. Langam ging sie die befestgte Strasse entlang. Sie schaute zurück und sah die bewehrten Mauer Qrisehs, Qrisehs Nordturm und die beleichteten Katakomben hoch im Qriseh. Noch waren die Fackeln zum Platz des Panotptikums nicht aufgestellt. Daher hatte sie sich eine eigene Fackel entzündet. Der Wind frischte sehr stark auf. Das Feuer ihrer eigene Fackel wurde durch den Wind anggriffen und hustete nunmehr das Feuer in die Nacht. Eine Laterne wäre wohl die bessere Wahl gewesen, dachte sie. Nach einigen Metern auf der befestigten Straße bog sie in Richtung Norden ab, um in Richtung des "kleinen" auf den Festplatz zu gelangen. Schlagartig war das einfache Gehen beendet. Durch den Regen des Sommergewitters der letzten Tage sanken ihre Stiefel tief in die nunmehr morastige Wiese. Ihren Wagen mit den Leichhörnchen hatte sie bereits gestern im schlimmsten Regen an ihren Platz gebracht und den Käfig passend aufgebaut. Nun hatte sie ihren Wagen schon in der Stadt im "Krähenhorst" untergebracht. Der Wind erzeugte ein unheimliches Heulen im schon nahe an der Stadt beginnende Wald. Tief watend glaubte sie aber bereits den Fels und ihre Hörnchen wahr zu nehmen. Sie erreichte den kleinen Fels und steckte die Fackel in die am Standdach vorbereiter Halterung. Sie schaute an sich herunter. Man konnte kaum noch erkennen, dass sie sich heute Mittag mit dem feinsten Kleid rausgeputzt und eine lange Zeit mit dem ihr verhassten Schminken verbracht. Ihr Kleid und auch auch ihre Lederkleidung stakten nun vor Dreck. Und ihre Schminke war verlaufen.
Dafür aber hatte sich der Besuch gelohnt.
Intro Buch Frau sitzt auf dem kleinen qriseh mit ihrem Tier und denkt darüber nach, dass sie Erpressung und Ehebruch den Platz bekommen hat. Plötzlich fühlt die sich bedroht . Sie wird bestialisch ermordet und ihr Blut im strömenden Regen über den Stein gelass3n (dadurch versucht todrucil herauszufinden wie er den verborgenen weh aus seiner prophezeiung findet - erst später kommt einem die Idee, dass dies der Plan war. Durch einsetzenden Regen war es nicht mehr so leicht erkennbar ) Den Mord begeht todrucil, aber es kommen auch due erpressten und die betrogenen in Betracht
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Kapitel I - Das Lied vom Regen[Bearbeiten]
Qorqron stect im schlamm fest mit der kutsche Die band ist am saufen, qorqron völlig platt, die Downsyndromsängerin singt mit narrenkappe (hintergrund wird erläutert) Die band baut ihren wagen auf am nächsten tag Das panoptikum beginnt Der erste mord, tierbändigerin am „kopie“stein Verdächtigt wird die band, da die tierbändigerin das mädchen am vorabend beleidigt hat Die recherchen ergeben, dass die tierbändigerin allerlei dreck am stecken hatte und überdies alleilei unglückliche liebschaften
1. Na herrlich. Genauso hatte es sich Qôdôrn vorgestellt. Die anderen waren bestimmt schon in Herterungen angekommen. Hatten es sich in irgendeinem Wirtshaus gemütlich eingerichtet und waren bestimmt schon dem Feiern und Zechen zugetan. Und er? Er folgte nun mit dem Wagen diesem endlos scheinendem Waldweg. Folgen? Ach nein, er stand ja schon wieder. Bereits das zweite mal war der Wagen mit den beiden riesigen Kaltblütern steckengeblieben. Kein Wunder. Es regnete bereits seit Stunden am Stück und der Weg war dementsprechend aufgeweicht. Er hatte den anderen selbst angeboten, den Wagen zu führen. Schließlich konnte man mit einem Marsch von max. 5-6 Stunden rechnen und er hatte sich einen dadurch schönen, ruhigen Tag erhofft, an dem er über sich nachdenken konnte und ein wenig Ruhe von seinen Freunden und dem bevorstehenden Feierlichkeiten bekam. Nun dämmerte es bereits, er war völlig durchnässt, durch mehrfaches Ausrutschen im Schlamm auch völlig verdreckt und wie lange es dauern würde, bis er nun den Wagen wieder führen konnte, wussten nur die Götter. Er ging um den Wagen und überlegte, wie er das Problem angehen konnte. So wild erschien es ihm nun nicht. Heute Mittag war der Wagen richtiggehend vom Weg weggerutscht und er hatte beide Pferde ausschirren müssen. Es hatte annähernd zwei Stunden gedauert, bis sie wieder startklar waren. Qôdôrn mochte die Pferde nicht. Er war ein Zwerg. Er mochte es, zu Fuß unterwegs zu sein. Auch einen Kampfwagen seines Volkes mit einem oder zwei Ponys konnte er akzeptieren. Aber diese, selbst für Menschen, riesigen Pferde, mochte er einfach nicht. Wenn Qôdôrn den Wagen führte, was er sehr gerne bei längeren Märschen anbot, dann führte er die Pferde an der Leine und hatte die beiden Pferde und den Wagen hinter sich. Auf dem Kutschbock selbst saß er ungern und deswegen fast nie. Viel zu hoch, fand er. Wenn er mal mit der Kutsche fuhr, bei so schlechtem Wetter wir heute zum Beispiel, dann saß er hinten drin. Er ging zu den Pferden, nahm die Zügel und versuchte die beiden dazu zu bringen, den Wagen mit einem Ruck aus der Schlammpfütze zu ziehen. Die beiden Pferde schienen den Plan Qôdôrns aber weniger gut zu finden. Sie machten keine Anstalten, den Befehlen des Zwerges zu folgen. Dieser merkte, dass er langsam genervt war. Für einen Zwerg fand er, war er ein geduldiger Kerl. Dies verdankte er zum einen seiner Ausbildung als Sohn eines Clanführers. Und zum anderen musste man schon von sich aus stark an seiner Geduld arbeiten, wenn man mit diesen Menschen übers Land zog. Nun gut. Er zwang sich, logisch an das Problem heranzugehen. Die Schlammgrube erschien ihm nach wie vor nicht so groß zu sein, als dass man den Wagen nicht schnell wieder herausbringen könnte. Nach einem kurzen Augenblick des Suchens schob er ein Brett aus dem Wagen direkt an die beiden vorderen Räder. Dann nahm er die Zügel der beiden Pferde und zog daran. Wider Erwarten stiegen die beiden Kaltblüter ein, machten einen sprunghaften Satz nach vorn und befreiten die beiden vorderen Räder. Der Wagen ruckte nach vorne. Allerdings mit dem Effekt, dass nun die beiden hinteren Räder in der gleichen Schlammgrube festsaßen. Fluchend lief Qôdôrn um den Wagen. Wie konnte ihm das passieren. Ein solch dummer Fehler. Er hätte nun schon wieder unterwegs sein können.