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Im Gasthaus "Zur fetten Robbe", 3. des Phex 1036 BF


Endlich Sitzen. Ein langer Tag voller Gaukelei und Kinderbelustigung liegt hinter Dir und nun genießt Du in dieser billigen Absteige ein karges, wenn auch schmackhaftes Mahl. Nach einiger Zeit kommt Frauba, die gobschlächtige Wirtin auf Dich zu: "Hey Junge, dieser Zettel wurde für Dich abgegeben". Sie reicht Dir ein eingerolltes und mit Wachs geschlossenes Papier. Hastig öffnest Du es und kannst lesen:


Lieber Rym,

wahrscheinlich bist Du sehr überrascht, nach all den Jahren von mir zu hören. Dennoch wende ich mich in höchster Not an Dich!

In Weißstein geht es um und ich weiß keinen Rat mehr, als mich an Dich zu wenden. Das Leben hat sich für mich nicht zum Guten gewendet. Nach Deiner Verbannung musste ich Firus heiraten und habe drei Kinder von ihm.

Nun aber geht es um und sowohl Firus ist getötet worden als auch Deine Schwester Fenja, als auch vier weitere Clanmitglieder. Unser Clan-Chef will nichts tun, aber es ist allen klar, dass wir Hilfe brauchen. Nachts gehen jetzt alle Männer auf Wache, aber die Morde konnten sie nicht verhindern.

Ich fürchte, dass unser Weißstein untergehen wird, wenn wir nicht Hilfe von außen holen. Von Eingum, dem Wanderer, habe ich gehört, dass Du ein Abenteurer geworden sein sollst und so habe ich ihn gebeten, Dir diese kleine Nachricht zukommen zu lassen.

Bitte kommt zurück nach Weißstein und rettet mich und unser Dorf


Eilet Euch. Frya


Mehrmals liest Du diesen Text und Erinnerungen kommen in Dir hoch. Wie sollst Du nun reagieren?


Rym Rotmantel

Nach dem ich die Nachricht von Frya gelesen habe, schweift mein Denken ab in die Vergangenheit. Ich erinnere mich an meine glückliche Kindheit sowie die tolle Zeit mit Frya in unserem Dorf. ….. Die Nachricht macht mich betroffen und ich trauere in Gedanken mit Frya um ihren Ehemann. Auch dass ihre Kinder nun ihren Vater aufwachsen müssen führt mir in gewisser Weise mein eigenes Leben nach Verlassen unseres Dorfes vor Augen. Ich beschließe am kommenden Morgen nach Weißstein aufzubrechen! Nach Kontrolle meiner Ausrüstung mache ich mir gedanklich eine Einkaufsliste, um mich am nächsten Morgen für die Reise nach Weißstein auszurüsten und die Investigation vor Ort vorbereitet zu sein. Sofern man sich hierauf überhaupt vorbereiten kann. In der Schenke nehme ich noch einen Nachttrunk und befrage die Anwesenden, ob sie etwas über Weißstein wissen bzw. gehört haben – sofern sie überhaupt vom Ort wissen. Nach der ein oder anderen Runde (damit sich die Zungen lockern) begebe ich mich zu Bett um ausgeruht die Reise nach Weißstein zu beginnen.

Am nächsten Morgen begebe ich mich nach dem kargen Frühstück zum Dorfladen, um meine Ausrüstung aufzustocken. Ich erstehe zwei Seile, eine Lampe, zwei Fackeln, etwas Öl, ein paar kleine Geschenke für meine Familie sowie Frya und ihre Kinder, genügend Reiseproviant (für die 20 tägige Reise nach Hause) und drei weitere Wurfdolche. Alsbald bin ich auf dem Weg nach Weißstein und frage mich was mich dort wohl erwarten wird. Vielleicht habe ich ja Glück und begegne auf meiner Heimreise noch anderen und kann sie zur Unterstützung bewegen. Müsste am 24. des Phex ankommen und habe somit genügend Zeit noch den ein oder anderen Zauber zu trainieren. Man weiß nie in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird.