Die Thorwalertrommel
Festum 02. des Boron 1039 nBF Am nächsten Morgen werden sie beim Frühstück überrascht. Die Kutscherin, Gangrin, die von Umerike bereitgestellt wird, holt die Helden ab. In der Kutsche jedoch wartet bereits ein weiterer Mitreisender, Olko Knaack, ein Magier der Festumer Schule. Dieser erklärt, dass er aus eigenem Antrieb dabei ist und Umerike etwas schuldig ist. Er möchte auf Wunsch von Umerike die Helden unterstützen. Die Reise verläuft von Festum über Hulga, Kirschhausen nach Harden. Auf den Straßen und Pfaden außerhalb der Orte hören die Gefährten zwar auffallend viel Wolfsgeheul und fühlen sich unwohl, aber insgesamt verläuft die Reise relativ ruhig. Dennoch machen sie auf dem Weg einige bemerkenswerte Erfahrungen. Die Thorwalertrommel Hulga 04. des Boron 1039 nBF Bei einem Aufenthalt in Hulga entscheidet sich Ciia, nach Pflanzen zu suchen. Hierbei wird sie gemeinsam mit Rym von der jungen Girte geführt. Sie finden dort einen Baum vor. Geheimnisvoll ist, dass dieser Baum innerhalb von Tagen so stark gewachsen ist, dass er sogar den Turm beschädigt hat. Das beunruhigendste jedoch ist, dass man in der Rinde des Baumes ein schreiendes Gesicht erkennen kann. Während des Aufenthaltes fragt sich Rym bei den Bewohnern durch und kann wertvolle Informationen erhalten: Die Thorwalertrommel Überdies erläutert Olko seine wahren Beweggründe für die Mitreise. In Festum gehört er einem kleinen Kreis von Gelehrten und Zauberkundigen an, zu dem auch zwei Goblins gehörten, Jänni und Brutsch. Diese sind enge Freunde von ihm. Leider jedoch wurde Jänni verbannt, als sie Informationen über das mögliche Verzaubern von Instrumenten verriet und Olko gibt sich die Schuld für die Verbannung von Jänni. Nach der Verbannung der Goblins zogen Jänni und Brutsch gen Norden, da sie dort ihre Strafe von Mantka Riiba, der goblinischen Schamanin Festums antreten sollten. Jedoch wurden diese, trotz Bürgerrechte in Festum, illegal von Jaruslaw von Kirschhausen-Krabbwitzkoje gefangen genommen und versklavt. Olko möchte seinen Fehler wieder gut machen, Geheimnisse von Jännis Zauberfähigkeiten verraten zu haben. Als man am Abend zur Ruhe kommen will, versucht ein norbadischer Kaufmann, Ragulin Jantareff, ein Zimmer zu nehmen. Nachdem der Wirt dem Norbaden aufgrund seiner Abstammung kein Zimmer geben will, schreitet Olko wütend ein. Lautstark beschwert er sich über die Ungerechtigkeit und zeigt somit seinen stärksten Charakterzug, den Gerechtigkeitssinn. Mit Unterstützung der Gefährten bekommt Ragulin sein Zimmer und lädt die Helden aus Dank auf einen Meskinnes ein. Nach der Weiterfahrt übernachtet die kleine Gruppe in Harden und wird am Abend Zeuge einer seltsamen Rede von Rudjew von Arauken. Die Thorwalertrommel Hardener Seenplatte 06. des Boron 1039 nBF Als sie am Wehrlager der Festumer ankommen, werden sie von Kampfeslärm und tierischem Brüllen überrascht. Anscheinend haben zwei, gewöhnlich einzelgängerische Bornbären zwei junge Wachen angegriffen und sie schwer verletzt. Eingegriffen hat dann jedoch eine Rondrageweihte, die Die Thorwalertrommel jedoch im Kampf gegen die beiden Bären stark unter Druck geraten ist. Tapfer greifen die Gefährten ein und unterstützen die Geweihte. Der Kampf wiegt lange hin und her, doch am Schluss können die Helden mit einem stark verletzten Mori die Bären schlagen. Ciia rettet den bewusstlosen Mori, indem sie ihm Heilblättter in den Mund steckt. Nachdem alle außer Lebensgefahr sind heilen sich die Helden gegenseitig. Rym heilt überdies die beiden Knappen. Die Geweihte, Leudara von Firunen, lehnt eine magische Heilung natürlich ab. Sie dankt den Helden mit einem altmodischen Gruß der Theaterritter. Nach etwas Erholung besuchen sie den Gardehauptmann Elkmann Tempski. Dieser begrüßt sie schroff, akzeptiert jedoch ihre Position und gibt ihnen für ihren Auftrag Zeit, bis der kleine See zugefroren ist. Außerdem fordert er von Ihnen jeden Abend einen Bericht. Nachdem sie das Lager erkundet haben, entschließen sich die Abenteurer zu einer Pause und wollen später zwei Aktionen wagen: Die Rettung Olko’s goblinischer Freunde und die Verhandlung mit den Norbaden. Die Thorwalertrommel Hardener Seenplatte 07. des Boron 1039 nBF Am nächsten Morgen reisen die Gefährten mit einem von einer Soldatin geliehenen Ruderboot zu den Hausbooten der Norbaden. Doch auf der nur kurzen Fahrt hin zu den Hausbooten werden sie von Hunderten von Forellen angegriffen. Das zunächst lustig erscheinende Ereignis wird zur tödlichen Gefahr als das Schiff beginnt zu kentern, weil Wasser eindringt. Beim Erreichen der Hausboote fällt Mori in den See und wird angegriffen. Todesmutig springen ihm die Gefährten zur Hilfe und können ihn gemeinsam mit den Norbaden retten. Nachdem sie von den Trebritzkis aufgenommen wurden erklärt ihnen Tuminka, dass sie den Verkauf der Trommel unterstützen wird. Allerdings darf sie nicht allein entscheiden. Die Gefährten benötigen auch die Stimmen der Prischkajs und der Wrimitows. Trotz der heiklen Situation verbringt Ciia recht vergnügliche Stunden, da sie den norbadischen Krieger Kynock Trembritzki näher kennenlernt. Die Thorwalertrommel Am frühen Abend verlassen sie die Trembritzkis mit dem Auftrag, die Prischkajs zu besuchen. Nachdem sie das Lager erreicht haben, macht Rym als einziger Meldung bei Tempski Im Lager treffen sie erneut auf den Ritter Rudjew, der erneut eine aufwiegelnde Rede hält und immer mehr Zuspruch der Krieger im Lager erhält. Als die Gefährten ihr Zelt erreichen, fordert Olko sie auf, die Goblins aus den Händen Jaruslaws zu befreien. Die Thorwalertrommel Dieser hat gegen geltendes Recht die Goblins gefangen genommen und hält sie nun wie Sklaven, die zu seiner Belustigung gegen Storko, seinen Kampfhund ums Essen kämpfen müssen. Vielleicht als Trotz gegen die Rede Rudjews und der ersten, allgemeinen Ablehnung unterstützen die Gefährten Olko doch und machen sich auf, Jaruslaws Zelt auszukundschaften. Mit Glück und Magie befreien die Helden die Goblins und legen Spuren, die von ihnen ablenken sollen. Hardener Seenplatte 08. des Boron 1039 nBF Am nächsten Morgen ziehen Ramc los und treffen sich mit Tuminka und Kynock Trembritzki. Gemeinsam ziehen sie los zu den Prischkajs. Anka Prischkaj hört sich das Anliegen der Abenteurer an und fordert sie auf, den Spuk im Hausboot Gorunkja zu beenden unter dem Dunjew Prischkaj leidet. Die Thorwalertrommel Tatsächlich löst sich die Aufgabe schneller als erwartet. Durch den Einsatz von Magie und Magiekunde erkennen die Helden in der offenbar besessenen Zimmermannswerkstatt, dass hier ein Kobold gegen einen in einer Säge gefangenen Dämon kämpft. Dunjew gibt an, dass sie die Säge vor einiger Zeit von dem Händler Aljeg Ragaschoff erstanden haben. Erschöpft vom Erspüren dieser Mächte müssen sich die Helden erst einmal erholen und klären, wie sie nun mit Säge, dem Kobold, der Berichterstatung an Tempski und der Verschleierung der Goblinbefreiung umgehen wollen. Dafür jedoch haben sie nun auch die zweite Erlaubnis zum Verkauf der Trommel. Hardener Seenplatte 09. des Boron 1039 nBF Im Lager angekommen ruhen sich die Helden erneut aus. Rym erstattet alleine bei Tempski Bericht und erhält unterschwellig von diesem eine gewisse Anerkennung, da dieser wohl so schnell nicht mit Ergebnissen gerechnet hätte. Unverhohlen berichtet er Rym dennoch, dass er plant aus der nahe gelegenen Festung einen weiteren Entsatz anzufordern, um schnellstmöglich einen Angriff zu wagen. Die Thorwalertrommel Im Lager herrscht noch immer Aufregung ob des Ausbruchs der Goblins. Dennoch reisen die Helden, angespornt von ihrem schnellen Erfolg bei den Prischkajs und begleitet mit Tuminka und Kynock bereits am nächsten Morgen zu den Wrimitows, um auch die dritte Zustimmung für den Trommelverkauf zu erhalten. Nachdem sie den Auftrag von Zajita Wrimitow erhalten haben, der alten Mume Jilara ihr gestohlenes Kästchen wiederzubringen, machen sie sich schnell auf den Weg zu ihr. Während Rym versucht durch ein Gespräch mit Jilara dem Rätsel auf die Spur zu kommen, gehen die anderen der Spur der Tatverdächtigen Jungen Kaspaj und Sildrojan nach. Rym lernt das Mädchen Banja kennen, die für Jilara die engste Vertraute ist. Artus kann eine Spur entdecken und verfolgt die Jungs mit den anderen durch den Schnee in ein kleines, verstecktes Häuschen. Ciia wendet einen Zauber an und erkennt, dass die Jungs etwas zu verbergen haben. Mit ihrer schnellen Kombinationsgabe finden sie heraus, dass die Jungs heimlich Rauschkraut rauchen. Sie konfrontieren die Jungs damit und erpressen sie anschließend, das Kästchen von Jilara zu suchen und es ihnen zu bringen. Kaspaj und Sildrojan geben alles zu und berichten, dass sie das Ilmenblatt illegaler Weise vom Händler Aljeg Ragaschoff gekauft haben. In der nächsten Zeit kosten die Gefährten etwas von den Rauschkraut, was ihnen allerdings nicht sehr gut. Mori muss sich sofort übergeben. Dennoch beklaut er die Jungs und behält das Ilmenblatt. Während Rym eine Spurt aufgenommen hat, das Kästchen zu finden, indem er die Schiffe durchsucht und immer wieder auf mögliche Verstecke trifft, treffen die anderen ein. Die Thorwalertrommel Ihre Taktik ist zwar sehr unkonventionell, dafür aber erfolgreich, denn die beiden ertappten Halbwüchsigen übergeben ihnen die Schatulle und erklären, dass Banja diese wohl für die Sippenälteste versteckt habe. Jilara hat Banja beauftragt, sie zu verstecken, damit Zajita ihre Söhne nicht informiert, dass Jilara bald ableben wird. Als Dankeschön verkauft Zajita Rym ein Amulett einer Moorleiche. Dieses zeigt ein Wappen, dass die Helden aufgrund einer dargestellten neunfingrigen Klaue und den Lettern G-Q-S als altes Amulett des korgläubigen Theaterritterordens ausmachen können. Überdies gibt sie ihnen die Erlaubnis, die Trommel zu verkaufen. Sie beteuert, die Trommel am nächsten Morgen zum Platz zu bringen. Gut gelaunt kehren die Helden zurück und erstatten Bericht. Zwar ist Tempski und insbesondere auch Jaruslaw die Enttäuschung über den fehlenden Kampf anzusehen, aber dennoch bringt ihnen die Aktion Anerkennung und Respekt, insbesondere bei Leudara. Von Taminka erhalten die vier Gefährten, heilige Artefakte der Norbaden als Dankeschön. Die Thorwalertrommel Hardener Seenplatte 10. des Boron 1039 nBF Am nächsten Morgen kommt es zu dem Handel. Durch symbolischen Tauschen von Honig und Batzen besiegeln die Norbaden und die Truppen Tempskis und Jaruslaws waffenlos den Handel und übergeben die Trommel. Doch plötzlich rasen die beiden Goblins Jäänis und Bruutsch auf den Handelsplatz und schlagen die Trommel. Wie in der Legende der Goblinpauke werden alle, die das Trommeln hören können, in Raserei versetzt. Eine riesige Schlägerei beginnt, bei der sogar ein Schitze getötet wird. Als sich die Raserei legt verbinden die beiden Gruppe ihre Verletzten, erkennen den Handel aber dennoch an, da er sich den Regeln entsprechend zugetragen hat. Da während des Kampfes Gold und Honig gestohlen wurde, wird ein Trupp aufgestellt, die Goblins zu fangen. Natürlich lassen sie die Helden nicht entgehen, dabei zu sein. Die Thorwalertrommel Die Bornlaender Mark 11. des Boron 1039 nBF Der Trupp macht auf den Weg. Durch Tuminkas Zauber können sie die Richtung und die ungefähre Entfernung ausmachen. Immer wieder erkennen sie in der Natur ungewöhnliche Zeichen, die Tuminka als das „Erwachen des Landes“ tituliert. Schnell kommen sie voran, können aber den Vorsprung nicht verringern. Auf dem Sieben-Baronien-Weg treffen sie auf einem umgekippten Wagen. Nur noch ein Pferd ist am Wagen zu finden und dieses ist verletzt. Im Wagen befindet sich der Händler Aljeg Ragaschoff, der unter Druck erzählt, dass er Handel mit den schwarzen Landen unterhält. Dieser sagt, er sei durch einen Schneesturm umgekippt und später von einem Troll um seine Vorräte gebracht worden Lange diskutieren die Gefährten, was sie mit dem Händler tun wollen und schicken ihn schließlich in die Stad Drachenzwing, um dort ein Urteil für seine Taten zu erhalten. Die Kutsche kommt nun nicht mehr weiter und die Helden reisen nun zu Fuß weiter. Als sie in dem schneebedeckten Hügelland weiterziehen, stehen sie plötzlich vor einer Gruppe Trolle. Die Thorwalertrommel In den nächsten Tagen reisen die Gefährten weiter, doch Artus wird immer komischer und schwächer. Er hat einen Wundbrand (Dank der Hilfe von Mori). Die Gefährten suchen später einen Platz zum Übernachten. Sie finden zwar keinen guten, aber kommen dort dennoch zur Rast. Als Artus bewusstlos wird, überlegen die Gefährten, wie sie das Schicksal positiv beeinflussen können. Und tatsächlich kommt eine Hilfe in Form des Trolls Tarkampf zurück. Er bietet Hilfe an, verpflichtet die Gefährten jedoch im Gegenzug, seinen Freund Raugatsch zu finden. Dieses Angebot nehmen die Gefährten gerne an, hoffen sie doch so, das Leben ihres Freundes zu retten. Sie überlegen, die Nacht hier zu rasten und am nächsten Tag den Troll zu suchen. Die Thorwalertrommel Die Bornlaender Mark 12. des Boron 1039 nBF Die Reise am nächsten Tag verläuft zunächst wie geplant. Mit Hilfe von Artus Intuition und dem großen Talent der Fährtensuche kommen sie dem vermissten Troll Raugatsch schnell auf die Spur. Als sie diesen jedoch finden, machen sie sich einer Gruppe Goblins bemerkbar, die offensichtlich den Troll getötet und geplündert haben und unvermittelt angreifen. Ohne Artus verläuft der Kampf jedoch schwierig. Rym kann zwei Goblins der Guerilla mit einem Horriphobus vertreiben und Leudara tötet zwei der Angreifer mit einem Handstreich, aber insbesondere Ciia gerät in große Gefahr. Nach einigen Kampfrunden erscheint Ciias Freund Urbaqq. Er realisiert schnell die Situation und beendet schnell den goblinischen Angriff. Die Gefährten können Bruutsch gefangen nehmen, der offensichtlich den Angriff geführt hat und den Helden und auch allen „Feinden der Goblins“ den Tod durch Erschaffen einer neuen Trommel voraussagt. Am Abend können RAMC den Trollen ihren gesuchten Stammesbruder übergeben. Ein Troll hilft den Gefährten durch einen Hinweis zu einem Höhlensystem der Goblins. Schnell machen sie sich auf den Weg, Jääni zu finden und so drohendes Unheil abzuwenden. Die Thorwalertrommel Durch sehr genaue Planung können sie einen Weg finden, der ihnen erspart, das gesamte Höhlensystem zu erkunden. Ein Aufstieg auf einen höheren Höhlengang bringt die Helden in die Nähe Jäänis. Und diese hat tatsächlich eine Zaubertrommel erschaffen und schlägt diese zum Entsetzen der Gefährten. Doch anscheinend ist die Angst der Gefährten unbegründet, dass nun mit möglichen Haut eines Trolls ein nicht zu gewinnender Kampf beginnt, denn offensichtlich ist die Trommel mit der Haut eines Gebirgsbocks gespannt. Dennoch werden die Verfolger von vier Böcken angegriffen. Nach einem kurzen aber harten Kampf kann Ciia die Trommel magisch zerstören und die Gruppe Jääni überwältigen und entscheiden, sie mit Bruutsch an die Gerichtsbarkeit nach Festum zu überstellen. Die Gruppe reist anschließend zurück nach Festum, wo sie von Umerike dankbar begrüßt, belohnt und bewirtet werden