Die Aufgabe des Zwergenkindes

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Nortrax, der junge Sohn des verstorbenen Norturox, zupft scheu an deinem Ä rmel. Seine Stimme ist leise, fast flü sternd, und er sieht sich mehrfach um, bevor er beginnt. In unbeholfenem, aber ehrlichem Rogolan – der Sprache seiner Vä ter – spricht er zu dir, mit einem Ausdruck aus Angst und kindlichem Ernst: „Du… du bist nett. Ich glaub, ich kann dir was sagen. Papa hat gesagt, man soll keinem Finsterzwerg trauen. Aber... sie haben mit ihm geredet. Sie wollten, dass er etwas fü r sie tut. Fü r… fü r diesen Ork, Todrucil. Ein ganz fieser. Ein Zauberork oder so. Einer, der mit Magie komische Sachen macht.“ Er fummelt nervö s an einem Knopf seiner Weste. „Sie sagten, Papa mü sse... irgendwas mit Zahlen machen. So 'ne Folge. Die soll helfen, den Weg zu Zaubersteinen zu finden. Alten, mä chtigen. Ich weiß nicht genau. Nur dass Papa gesagt hat: 'Das ist gefä hrlich. Da mach ich nicht mit.' Und dann haben sie mich mitgenommen.“ Er schluckt schwer. Du siehst den Schmerz in seinem jungen Gesicht. „Jetzt ist Papa nicht mehr da.“ Ein Windstoß trä gt den Staub vergangener Geschichten durch den Gang. „Ich hab gehö rt, da ist eine Burg in der Nä he. Da hat Todrucil schon mal einen Ork hingeschickt. Der sollte ein Buch holen. Was Wichtiges. Aber... der Ork wurde geschnappt. Das Buch ist wohl noch da. Vielleicht… vielleicht hat Todrucil das schon lange geplant.“ Er schaut dich mit großen, ernsten Augen an. „Vielleicht... wollen sie was von ganz frü her. Etwas, das wir bewachen… und gar nicht wissen?“